Das Rampenlicht verlassen
Torsten Hebel, Geschäftsführer der Blue:boks Berlin, besuchte 6. und 7. November 2015 die Versöhnungsgemeinde

Torsten Hebe 335pxlSeine Präsenz auf großen Bühnen und vor laufenden Kameras ist stark zurückgegangen. Torsten Hebel (1965) gehörte zu den gefragtesten christlichen Rednern Deutschlands, besonders im Jugendbereich. Seine Predigten wurden bei Großveranstaltungen wie "Jesus House" oder "Kick off" zwischen 2004-07 per Satellit europaweit ausgestrahlt. Er moderierte große Kongresse, sprach bei Bibel TV und war als Kabarettist sehr gefragt. Doch heute ruht seine Internetseite. Wenn man ihn sehen will fährt man am besten direkt nach Berlin Lichtenberg/Fennfuhl. Denn in diesem Stadtteil steht seit 2009 die "Blu:boks Berlin". Inmitten von Hochhäusern, in denen Menschen wohnen, für die Migration und Armut, nicht aber christliche Sozialisation zum Alltag gehören. Kinder und Jugendliche, die in ihrem Alltag oft entmutigende und frustrierende Dinge erlebt und gehört haben, in denen aber doch ganz individuelle Begabungen schlummern.

Und darum geht es dem Team der "Blu:boks": Jungen Menschen einen Rahmen zu bieten, in denen sie ihre Fähigkeiten entdecken, entwickeln und einsetzen können, Anerkennung ernten, Selbstbewusstsein tanken. Geboten werden dort wöchentliche, kostenlose Workshops für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Musik, Tanz, Schauspiel und Multimedia, kleinere Projekte wie Rap-Songs, Musikvideos, Hörspiele aber auch jährlich eine aufwendige Bühnenproduktion für ein Berliner Theater.

„Wir wollen, dass diese Kinder wissen und erleben, dass sie wertvoll sind und dass sie geliebt werden“ sagt Torsten Hebel, der selbst die jungen Schauspieler coached, auf Freizeiten fährt, mit Eltern spricht und nun ganz persönlich dafür steht, dass Christen am besten direkt bei den Menschen in ihrer Nähe aufgehoben sind.

So war er auch nicht wegen einer großen Bühne oder einer Gage am 6. und 7. November zu Gast in Iserlohn, sondern als Geschäftsführer der blue:boks, als eine von 68 christlich sozialen Einrichtungen, die mit ihrer Netzwerktagung im Iserlohner Checkpoint gastierten.

Ziel des Treffens war der Austausch untereinander, aber auch, eine breite Öffentlichkeit für das soziale Engagement zu qualifizieren und zu mobilisieren und Impulse zu setzen für eine Gesellschaft, in denen Jugendliche ihre Begabungen einbringen und entfalten können.

Offen für alle war diese Tagung im Rahmen des Anbetungsgottesdienstes am 6.11. um 20.00 Uhr in der Obersten Stadtkirche und beim Impulstag am 7.11.2015. Weitere Informationen unter www.jumpers-netzwerk.de


Livemitschnitt des Anbetungsgottesdienstes

(unbearbeitet, die Predigt beginnt ca. bei Minute 59! )


Livemitschnitt der Jumpers-Tagung am 7.11.2015

(leider nicht ganz vollständig)

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