"Komm herüber und hilf uns!"

 

Unsere russische Partnergemeinde im Einsatz für ukrainische Baptisten
Pastor Vladimir Romanenko aus Nowotscherkassk berichtet von einem nicht ungefährlichen Einsatz in dem von Separatisten beherrschten Gebiet.

Mitte Oktober unternahm ich mit einigen Begleitern eine Fahrt nach Lugansk im Südosten der Ukraine Wir wollten dort eine Gemeinde mit Hilfsgütern beliefern und selbst die Situation in Augenschein nehmen. Mit 2 voll beladenen Autos machten wir uns auf den Weg Richtung Grenze. Auf russischer Seite war die Grenzstation intakt, aber 500m weiter auf ukrainischer Seite war sie vollkommen zerstört, ebenso die Nachbargebäude. Hier hatten heftige Kämpfe stattgefunden. Überall gab es Spuren von Kämpfen: ausgebrannte Kriegstechnik und zerbombte Häuser.
Unser Ziel war die Immanuel-Gemeinde, hierhin brachten wir die Hilfsgüter und hier trafen wir auch die Mitarbeiter anderer Lugansker Baptistengemeinden. Ihre Berichte über das Leben in der Stadt unterscheiden sich gewaltig von dem, was die Massenmedien in Russland, der Ukraine und im Westen berichten.

Protestantische Gemeinden kümmern sich um Flüchtlinge aus der Ukraine

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In den Medien gibt es täglich neue und immer besorgnis-erregendere Nachrichten aus dem russisch-ukrainischen Grenzgebiet.Es ist für uns in Westeuropa kaum nachvollziehbar, was sich dort wirklich ereignet. Zu sehr sind die Meldungen von der russischen bzw. ukrainischen Propaganda geprägt. Es geht hier nicht um eine Bewertung der Lage, sondern um eine Darstellung dessen, was uns die russischen Freunde berichten.

Herzliche Grüße von den Geschwistern in Nowo

Am 14. Mai  2014 kehrte die kleine Delegation des Hilfswerks Kirche im Osten von ihrer Reise in Iserlohns russische Partnerstadt zurück: Jutta und Hans Stricker sowie Claudia Mackenroth. Nicht nur die Koffervor der Kirche kleinwaren gefüllt mit Briefen und Geschenken, sondern vor allem unsere Herzen waren voller guter Eindrücke, Freude und Dankbarkeit. Erster Anlaufpunkt war natürlich die Kirche von Pastor Vladimir Romanenko, der uns mit seiner Frau Valja herzlich begrüßte.

Es war so wichtig, dass wir diese Reise unternommen haben, trotz aller Bedenken wegen der Ukrainekrise (die Partnerstädte Nowotscherkassk und Taganrog/Lüdenscheid liegen in unmittelbarer Nähe der ostukrainischen Grenze). Es war wichtig, die Geschwister in den Kirchengemeinden zu besuchen und im Glauben zu stärken.

"Kirche im Osten" zur Krise in der Ukraine und auf der Krim

Ein Beitrag zur aktuellen Partnerschaftsarbeit von Jutta Stricker, Vorsitzende

Die sog. Krim-Krise erfüllt viele Menschen mit großer Besorgnis. Wie so mancher von Ihnen verfolge ich seit Wochen sehr aufmerksam die Nachrichten. U.a. auch, weil auf dem schmalen Streifen zwischen dem Kaukasus im Süden, der Ukraine im Norden und dem Schwarzen Meer im Westen unsere Partnerstädte liegen: Rostow (Dortmund), Nowotscherkassk (Iserlohn), Taganrog (Lüdenscheid) und Schachty (Gelsenkirchen). Bis in das ukrainische Industriegebiet Donezk, wo es vielleicht den nächsten Konflikt gibt, sind es keine 200 km Luftlinie von Rostow aus. Mit Hilfe der Karte gewinnt man einen Eindruck davon, wie nah alles beieinander liegt.

800px-Asowsches Meer

Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Asowsches_Meer.jpg *Karte des Asowschen Meeres *vom Kartenserver http://www2.demis.nl/mapserver/mapper.asp {{Bild-PD}} 24 June 2005 de:Benutzer:Chris Furkert   

 Aktion Babuschka

Eine neue Kandidatin wartete lange auf ihre Patenfamilie

Gorkowa1Tatjana Gor'kowa, Jahrgang 1938, ist seit 15 Jahren Witwe. Sie lebt in einem kleinen alten Häuschen in einem Vorort von Nowo. Weder einen Gasanschluss noch fließendes Wasser hat sie, vielmehr muss sie mit Kohle und Holz heizen und sich Wasser vom Anschluss auf dem Hof holen. Eine Badewanne oder eine Dusche sucht man ebenfalls vergeblich und der einzige Luxus ist ein gemauertes "Herzhausen", das ihr Sohn für sie gebaut hat. Leider ist auch er im vergangenen Jahr durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen.Tatjanas Rente beträgt 160 €, davon geht der größte Teil weg für den Einkauf der Kohle. Eigentlich muss sie das ganze Jahr sparen, um im Winter Heizmaterial zu haben. Gorkowa3Gorkowa2

 

 

 

 

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Lebensmittelpaket

 

 

 

 

 

Ein monatliches Lebensmittelpaket im Wert von 17,50€ ist für Frau Tatjana eine große Hilfe. Und zugleich ein Hoffnungszeichen, dass sie nicht ganz vergessen ist. Wir sind dankbar, dass wir eine Patin für Tatjana finden konnten.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, ein Babuschka zu unterstützen, dann schreiben Sie uns eine Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns an: 02371/25747.

Hilfswerk Kirche im Osten e.V., Bömbergring 117, 58636 Iserlohn

Unser Spendenkonto ist bei der KD BANK: DE85 3506 0190 2102 1100 16

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