Nowotscherkassk - Iserlohns russische Partnerstadt

stadt triumphbogen

Nowotscherkassk, kurz "Nowo" genannt, wurde 1805 gegründet und ist die Welthauptstadt der Don-Kosaken. Seit 1990 verbindet eine Städtepartnerschaft die 3500 km entfernte Industrie- und Universitätsstadt mit Iserlohn. Die breiten Boulevards im Zentrum laden zum Flanieren ein und sind von vielen historischen Gebäuden gesäumt.

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Überall begegnet man der Geschichte der Don-Kosaken, auf die die Nowotscherkassker sehr stolz sind.

 

Einst war die Stadt ein bedeutendes Industriezentrum im Südwesten Russlands. Besondere Bedeutung kam der Produktion der E-Loks für den ganzen Ostblock zu. Allerdings kam mit der Perestroika ein heftiger wirtschaftlicher Absturz, von dem die Stadt sich langsam erholt.

Die in der Ära des Kommunismus stark vernachlässigten historischen Gebäude wurden zum 200jährigen Jubiläum  2005 sehr schön restauriert. Der Triumphbogen, die breiten Boulevards im Zentrum, der Ataman-Palast, das sehenswerte Museum der Geschichte der Don-Kosaken und vor allem die mächtige Himmelfahrts-Kathedrale, die drittgrößte Kirche Russlands, zeigen: "Nowo" ist eine Reise wert. Trotz der  langen Reise und der Verständigungsprobleme hat es viele Begegnungen zwischen den Bewohnern der beiden Städte gegeben.

 

Ganz besonders intensiv hat sich der Kontakt zur protestantischen  Kirchengemeinde von Pastor Vladimir Romanenko entwickelt. Er ist vielen Iserlohnern durch seine jährlichen Besuche bekannt. Die Versöhnungskirchengemeinde nimmt auf verschiedene Weise Anteil am kirchlichen Leben unserer russischen Partnerstadt, sei es durch persönliches Engagement oder durch Kollekten. Es ist längst nicht mehr nur humanitäre Hilfe auf einer Einbahnstraße, sondern es fließt ein spürbarer Segensstrom zurück.  

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volodja predigt

 

 

 



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