Reformierte Kirche

refkircheaussenansichtDie Baugeschichte der Reformierten Kirche in Iserlohn, die 2010 ihr 300 jährigen Jubiläum gefeiert hat, reicht von der Grundsteinlegung 1710 über den Stadtbrand von 1712 hinaus bis zur Einweihung der Kirche im Jahre 1718. Bis zum Jahre 1931 gab es in Iserlohn eine selbständige Reformierte Gemeinde, dann kam es zum Zusammenschluss mit der lutherischen Gemeinde an der Obersten Stadtkirche und an der Bauernkirche zu einer unierten Gemeinde. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Bänke entfernt und die Kirche zu einer Alltagskirche umgestaltet und in den letzten 15 Jahren hat die Stadtkirchenarbeit mit mehr als 75 Ausstellungen, mit Konzerten, Vortragsabenden und Diskussionen der Kirche ein Profil gegeben und bis zur Errichtung des Sozialzentrums Lichtblick im August letzten Jahres war hier auch der Ort, wo Brot für Menschen mit kleinem Geldbeutel verteilt wurde.

Innen: Die Orgel stammt aus dem Jahre 1847 und wurde von Friedrich Schulze aus dem thüringischen Paulinzella erbaut. Die Kanzel wurde 1901 fast völlig erneuert, sie stellt das Wort Gottes zeichenhaft in die Mitte des Gottesdienstes. Im selben Jahr wurde auch der Taufstein auf Eichenholz von Konfirmanden gestiftet. Die Taufschale ist eine Stiftung von H. Mevius aus dem Jahre 1866. Die Grabsteine wurden 1901 stehend eingemauert. 1977 fang man unter dem Fußboden der Kirche den Grabstein mit Stundenglas und Skelett aus dem Jahre 1731.

Außen: Das Majestätswappen Preußens wurde 1718 aus Dankbarkeit für die Unterstützung des Kurfürsten angebracht. Die Glocke stammt aus den 30er Jahre des 18. Jahrhunderts und ist eine Stiftung der Elisabeth zu Megede. Der Schwan auf der Spitze ist ein Auferstehungssymbol, legt aber auch die Verbindung zur Schwanenburg in Kleve nahe.

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