Leitbild

der 
Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde Iserlohn

Leitbild

versöhnt – verliebt – verbunden

versöhnt

„Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.“ 
(2. Korintherbrief 5,19)

Versöhnungskirchengemeinde: Der Name unserer Gemeinde ist für uns Gabe und Aufgabe zugleich.
Weil Gott uns versöhnt hat, wollen wir auch untereinander Versöhnung leben und die Botschaft von der Versöhnung weitertragen.
Dazu gehört für uns die Bereitschaft,

  • einander zu vergeben und auf einander zuzugehen,
  • miteinander statt übereinander in versöhnter Verschiedenheit zu reden,
  • in unserer Stadt Zeichen der Versöhnung zu setzen.

 

verliebt

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.“ (Johannesevangelium 13,34)

Weil Gott sich immer neu in die Menschen verliebt und immer neu um uns ringt, wollen auch wir uns immer neu verlieben:

  • in Gott
  • und in seine Welt,
  • in die Menschen unserer Stadt,
  • und in die Gemeinde.

Weil wir verliebt sind, fragen wir nicht nach Überzeugungen, Prägungen, Alter, Herkunft oder Kultur.
 Weil wir verliebt sind, setzen wir ein, was wir haben: Die Liebe Christi in Wort und Tat. Dazu gehören für uns sowohl Gottesdienste und Verkündigungsformen, die sich in ihrer Gestalt nach den jeweiligen Menschen richten,
als auch die liebevolle Hinwendung zu Menschen in sozialer oder seelischer Not, sie zu begleiten und zu stärken.

 

verbunden

„Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt ist und ein Glied am andern hängt durch alle Gelenke, wodurch jedes Glied das andere unterstützt nach dem Maß seiner Kraft und macht, dass der Leib wächst und sich selbst aufbaut in der Liebe.“ (Epheserbrief 4,15-16)

Eine Kirchengemeinde zu sein, bedeutet für uns: miteinander verbunden zu sein. Weil wir immer neu werden sollen, was wir durch Gott bereits sind, nämlich Leib Christi, wollen wir

  • einander in aller Unterschiedlichkeit achten,
  • einander unterstützen
  • und voneinander lernen.

Dazu leben wir unser Miteinander mit einem hohen Maß an Kommunikation und Transparenz.
 Dazu gehört für uns das Fördern und Fordern der einzelnen Glieder.
Gerade die Vielfalt unserer Gemeinde in der gemeinsamen Ausrichtung auf Christus ist unsere Stärke.

versöhnt – verliebt – verbunden

 

Ziele

der Gemeinde-Konzeptions-Entwicklung für die Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Iserlohn

(Die Gegenwartsform in machen Formulierungen bedeutet weniger, dass es schon so ist, sondern eine ständige Herausforderung und Zielsetzung.)

Handlungsfeld 1: Gottesdienst. Kirchenmusik und Kultur

- Mit unseren Gottesdiensten und kulturellen Angeboten erreichen wir vielfältige Zielgruppen. Dabei achten wir auf Profil, Qualität und Wirkung und die Verbundenheit der Gemeinde.
- Kirchendistanzierte finden ein besonderes spirituelles Angebot.
- Wir kooperieren und vernetzen uns mit anderen kirchlichen und kulturellen Partnern.

Handlungsfeld 2: Seelsorge und Beratung

Ein Seelsorge- und Beratungskonzept ist erstellt und umgesetzt. Dieses beachtet:

- Qualifizierung und Förderung von Mitarbeitenden
- Finanzierung
- Kooperation und Vernetzung
- Interne und externe Kommunikation

Handlungsfeld 3: Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung

Wir nehmen unseren diakonischen Auftrag und unsere gesellschaftliche Verantwortung bewusst als Innenstadt Gemeinde wahr. Einen diakonischen Schwerpunktbereich bildet dabei das sogenannte Quartier Soziale Stadt - Südliche Innenstadt / Obere M Uhle.
Dazu haben wir:
• gemeinsame Qualitätsstandards entwickelt gemäß unserem Leitbild,
• Ehrenamtsförderung und Fundraising betrieben,
• die bestehenden diakonischen Arbeitsfelder weiterentwickelt,
• die sozialdiakonische Arbeit zu einem integralen Bestandteil des Gemeindelebens gemacht,
• vielfältige Begegnungsräume geschaffen und ältere Menschen verstärkt in den Blick genommen,
• die Kompetenz der Betroffenen verstärkt gewürdigt und sie verantwortlich in die Arbeit einbezogen,
• eine stärkere Vernetztung in der diakonischen Arbeit mit anderen kirchhchen und außerkirchlichen Trägern gesucht,
• ökologische Themen in der Gemeinde reflektiert und Schulungen angeboten,
• Zeichen der Schöpfungsbewahrung gesetzt durch energetische Verbesserungen unserer Gebäude, durch Kontrolle der Verbruche und in der Gestaltung der Außenbereiche.

Handlungsfeld 4: Gemeindeleben, Ökumene und andere Religionen

- Christen leben bei uns ihren Glauben in bewährten und neuen Formen und Angeboten.
Dabei achten wir besonders auf eine einladende Atmosphäre, sowohl öffnende als auch vertiefende Ausprägungen und unterschiedliche Grade von Verbindlichkeit.
- Unsere Kultur des Miteinanders ist geprägt von Achtsamkeit, Ehrlichkeit und Wertschätzung.
- In unserer Stadt bringen wir die Einheit der Christen voran und suchen das Gespräch mit anderen Religionen.

Handlungsfeld 5: Glaube, Bildung und Erziehung

Glaubens- und Lebenstiefe wird durch gezielte Bildungsangebote gefördert: - Unerreichte erreichen
- Entwicklung unterstützen
- zum Dienst befähigen
Dazu gibt es vielfältige koordinierte Angebote:
- niederschwellig
- punktuell
- projektartig
- kontinuierlich

 Handlungsfeld 6: Leitung und Verwaltung 

Unser Leitbild prägt unsere Entscheidungen und unser Handeln.
- Wir haben engagierte Mitarbeitende im Haupt- und Ehrenamt.
Es bat sich ein einheitliches Verständnis von Mitarbeiterschaft entwickelt. Wir setzen Menschen gabenorientiert ein.
- Wir gehen bewusst und verantwortungsvoll um mit unseren Finanzen, unseren Liegenschaften, unserem Umweltmanagement, unserer eigenen Kraft.
Eine gelebte Praxis interner Kommunikation hat sich entwickelt. Dies beinhaltet:

- Austausch und Begegnung auf allen Ebenen
- Regelmäßiger Informationsfluss
- Teilhabe an Entscheidungsprozessen
- Wahrnehmung und Rücksicht im Blick auf andere Arbeitsbereiche
- Über das Leben und die Veranstaltungen der Gemeinde wird durch ein breites Spektrum an Medien informiert und eingeladen.
Die Offentlicbkeitsarbeit wird durch eine dazu beauftragte Person koordiniert.

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