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„Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.“

Kurzandacht zum Wochenspruch für die 48. Woche 2020

Lukas 12, 35 (Luther 2017)

Im Rahmen seiner Lehre an die Jünger kommt Jesus mit dieser Aufforderung, dieser Ermunterung.

Und er sagt ihnen (und uns) anhand eines Beispieles, wie er das verstanden haben möchte: Im Matthäus-Evangelium mit den zwölf Jungfrauen, bei denen sich nur sechs ständig vorbereitet erweisen. Hier im Lukas-Evangelium sind es die Knechte (Mitarbeiter), von denen die Einen, trotz der Abwesenheit ihres Herrn, sich ständig als treu erweisen, die Anderen aber sind nicht aktiv im Sinne ihres Herrn, sondern nutzen die Gelegenheit ihre Macht auszunutzen.

Das Problem ist die (vermeindliche) Abwesenheit Gottes. Je länger sich das hinzieht, umso mehr wenden wir uns dann doch der (vermeintlichen?) Gegenwart zu, und sind nur noch in der Kirche fromm. Jesus beschreibt das sehr realistisch: die Einen gehen zum Tagesgeschäft über, die Anderen richten ihr Tun auf die Ankunft des Herrn aus.

Die Volx-Bibel drückt es für die heutigen Verhältnisse sehr konkret aus:
„Seid immer klar im Kopf und jederzeit bereit!“

Als treu erweist sich, wer innerlich so lebt, als sei Gott ständig anwesend. Und wissen Sie was? Er ist tatsächlich ständig anwesend. Wenn es mal aussieht, als sei Er abwesend, ist das oft nur unsere eigene Entfernung von Ihm. Gott sucht doch ständig unsere Nähe. Und möchte, dass wir das auch tun.

Und was tun wir in Gottes Nähe? Leuchten! Sein Licht strahlt durch uns in diese Welt. Diese Hoffnung auf das Reich Gottes ist es, was Christen leuchten lässt. Und Andere motiviert zu fragen: Kann ich das auch haben

Ich wünsche Ihnen Gottes Licht im Herzen und ein Leuchten im Gesicht!

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Christof Wiedermann
Prädikant

 

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