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Kurzandacht zum Wochenspruch für die 08. Woche 2021

Genau dazu ist der Sohn Gottes in die Welt gekommen, damit er die Machenschaften des Zerstörers zunichtemacht. (1. Johannes 3,8b)

 

 

 

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»Genau dazu ist der Sohn Gottes in die Welt gekommen, damit er die Machenschaften des Zerstörers zunichtemacht.« (nach der Übertragung von Roland Berger).
Der Apostel Johannes möchte mit seinem Brief an die Christen ihren Glauben stärken. Er macht ihnen deutlich, dass ein geistliches „Erkennen“ möglich ist. Erkennen ist in der Bibel immer mehr als nur ein verstandesmäßiges Begreifen, sondern meint ein ganzheitliches Erfassen,
in unseren Worten: mit Herz und Verstand. Eine Erfahrung von Körper, Seele und Geist. Etwas ergreift uns im Innersten.

Im 3. Kapitel geht es darum, dass Gott die wahre Liebe ist. Das zeigt sich auch darin, dass er uns zu seinen Kindern macht. Wenn wir das annehmen, wird sich das auch daran zeigen, dass wir nicht vorsätzlich sündigen. Das wir auch als Kinder Gottes Kinder sündigen ist wohl unausweichlich, aber vorsätzlich wird das ein Kind Gottes nicht tun.

Da kommen wir zu der ewigen Frage, warum gibt es das Böse? Das „ewige“ an der Frage gibt gleich die Antwort. Es gibt keine Antwort darauf.
Warum hat Gott Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben, und nicht die Schlange? Darauf gibt uns die Bibel keine Antwort. Wenn Gott uns als liebendes Gegenüber gewünscht und geschaffen hat, dann geht das wohl nur mit der Möglichkeit, sich auch gegen ihn und damit für das Böse zu entscheiden. Sonst wären wir nicht sein Ebenbild, wir wären Marionetten.

Gott hat aus dem Chaos unsere Welt erschaffen. Nicht eine heile Welt mit Fehlern, sondern eine, in der wir seine Ordnung erkennen können, wenn wir wollen. Eine sehr gute Welt. Wir können hell von dunkel unterscheiden, heiß von kalt, und auch gut von böse.

Das, was Roland Berger hier mit „der Zerstörer“ sehr treffend übersetzt, das kennen Sie woanders als „das Böse“, oder „der Teufel“. Zerstörer trifft es sehr gut. Er versucht unsere Beziehung zu Gott zu zerstören, er versucht unsere Beziehungen untereinander zu zerstören. Er versucht unsere Maßstäbe für gut und böse, so wie wir sie von Gott gelernt haben, zu zerstören. Besonders listig ist es ihm fast gelungen, den heutigen Menschen die Einsicht zu zerstören, dass es ihn überhaupt gibt.Wenn es den Zerstörer nicht gibt, und es Gott nicht gibt, dann kann und muss ich mir meine eigenen Maßstäbe für Gut und Böse machen, dann bin ich meine eigener Richter über mich und alle anderen.

So ist es aber nicht. Das sagt unser Wochenspruch. Mit Herz und Verstand können wir gut von böse unterscheiden. So sind wir geschaffen, alle. Ob wir an Gott glauben oder nicht. Auf der ganzen Welt sind die Maßstäbe für gut und böse erstaunlich ähnlich. Auch in fast allen Religionen.

Wir können das Böse alleine nicht aus der Welt bringen, aber wir können mit Jesu Hilfe dagegen angehen. Und Christen tun das immerfort, daran sind sie zu erkennen. Der Apostel Johannes sagt ganz klar, - dass unser Ursprung, - dass das, was wir im innersten sind, erkennbar ist, so oder so.

Der ganze Vers 3 lautet so:
»Doch wer bewusst Schuld auf sich lädt, der hat seinen Ursprung letztlich im Zerstörer. Denn dieser teuflische Zerstörer handelt von Anfang an gegen Gottes guten Willen. Genau dazu ist der Sohn Gottes in die Welt gekommen, damit er die Machenschaften des Zerstörers zunichtemacht.«

Das ist also ein Trostwort. Der Teufel, das Böse, der Zerstörer, wie immer Sie es nennen wollen, hat nicht einmal in dieser Welt das letzte Wort.
Wenn wir darunter leiden im Bösen zu leben, und auch selber öfter böse sind, dann dürfen wir uns damit trösten: Zu Jesus dürfen wir uns immer wieder kommen, zu ihm dürfen wir immer wieder umkehren, ganz Fromme sagen dazu „Busse tun“. Das letzte Wort hat Jesus Christus.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche!

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Christof Wiedermann
Prädikant

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